Dr. med. vet. Simone Kaiser

Fachtierärztin für Pferde - Chiropraktik und Akupunktur

Anwendungsgebiete

Chiropraktik kann sowohl zur Vorsorge als auch zur Therapie und Diagnostik von Bewegungsstörungen eingesetzt werden. Die Beweglichkeit, der Muskelaufbau und die Regeneration werden gefördert Chiropraktik ist dopingfrei 




a) Prophylaxe


Die Chiropraktik eignet sich aufgrund der Dopingfreiheit besonders
 

  • Zur Begleittherapie vor, während und nach der Turnier- bzw. Rennsaison.
  • Zur Trainingsunterstützung
  • Vor Beginn des Anreitens
  • Zur Erhaltung des Wohlbefindens des Tieres


b) Rittigkeitsprobleme

Häufig führen Blockaden in der Wirbelsäule zu

  • Verspannter Muskulatur und Muskelschwund
  • Allgemeiner Steifheit
  • Schwierigkeiten mit der Biegung und Stellung der Pferde
  • Anlehnungsschwierigkeiten
  • Verwerfen im Genick
  • Verminderte Lastaufnahme in der Hinterhand
  • Schwierigkeiten, unter den Schwerpunkt zu treten
  • Schweifschiefhaltung
  • Sattelzwang
  • Widersetzlichkeit beim Reiten
  • Verweigerung am Sprung
  • Nicht diagnostizierbaren Lahmheiten


c) Rehabilitation

Die Wiederherstellung der Beweglichkeit aller Gelenke des Körpers verbessert die Nervenleitung, fördert die Durchblutung und wirkt sich somit positiv auf die Regeneration aus. Besonders sinnvoll ist die Chiropraktik daher 

 

  • Nach einer Vollnarkose
  • Nach einer langen krankheitsbedingten Ruhephase
  • Als Begleittherapie bei einer schulmedizinisch behandelten Lahmheit


d) Diagnostik

Viele Tiere entwickeln aufgrund von geringgradiger Schmerzhaftigkeit in den Gliedmaßen Blockaden in der Wirbelsäule. Auf diese Weise kompensieren sie den Ursprungsschmerz. Die Rückenschmerzen sind also sekundär als Folge einer ganz nderen Ursache  entstanden. Die chiropraktische Behandlung hilft dabei, die tatsächliche Ursache zu diagnostizieren. Die Blockaden werden gelöst, das Pferd kann nicht mehr kompensieren und die Ursache wird deutlich.